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Cannabis bei Spastik: Studienlage und ärztliche Einordnung
Wer zum Stichwort Cannabis bei Spastik recherchiert, hat meist konkrete Fragen: Bringt das überhaupt etwas? Was ist mit Multipler Sklerose, was mit einer Querschnittlähmung? Wie groß ist der Unterschied zu einer normalen Muskelverspannung — und was sagt die Forschung wirklich? Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Punkte ein, ohne mehr zu versprechen, als die Datenlage hergibt — als Teil unserer Symptom-Übersicht; siehe auch die Wirkstoffe THC und CBD sowie chronische Schmerzen als häufige Begleiterkrankung.
Co-Founder & Chief Pharmaceutical Officer · Apotheker
Spastik verstehen: Symptome, Ursachen und Abgrenzung
Was ist Spastik – und was unterscheidet sie von Muskelverspannungen?
Spastik ist keine einfache Verspannung. Sie ist Teil des Syndroms des oberen Motoneurons und entsteht, wenn die Nervenbahnen vom Gehirn zum Rückenmark geschädigt sind. Das Kennzeichen: ein dauerhaft erhöhter Muskeltonus und enthemmte Dehnungsreflexe. Vereinfacht gesagt fehlen dem Rückenmark die hemmenden Signale aus dem Gehirn, sodass schon kleine Reize eine übermäßige Muskelanspannung auslösen.
Klinisch zeigt sich das als Steifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit, schmerzhafte Spasmen, Kloni und langfristig Kontrakturen. Eine alltägliche Muskelverspannung im Sinne einer harmlosen Verhärtung legt sich nach Ruhe oder Wärme. Eine Spastik nicht — sie ist neurologisch verankert und wird oft mit der modifizierten Ashworth-Skala erfasst, auch wenn diese nur einen Teilaspekt abbildet. Quellen: Brown 1994; Nielsen et al. 2007; Pandyan et al. 1999
Typische Auslöser: MS, Schlaganfall, Querschnittlähmung
Spastik kann bei jeder Erkrankung auftreten, die die oberen motorischen Bahnen schädigt. Besonders häufig betrifft sie Menschen mit Multipler Sklerose (MS), nach einem Schlaganfall oder nach einer Rückenmarksverletzung. In MS-Kohorten berichten rund die Hälfte bis zwei Drittel der Patient:innen über spastische Symptome, oft mit deutlichem Einfluss auf Mobilität und Lebensqualität. Quellen: Barnes et al. 2003; Oreja-Guevara et al. 2013

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Cannabis und das Endocannabinoid-System bei Spastik
Warum landet Cannabis bei Spastik überhaupt im Blickfeld der Forschung? Die Antwort liegt in einem körpereigenen Signalsystem, das jeder Mensch besitzt: dem Endocannabinoid-System (ECS). Es wirkt wie eine neurochemische Bremse und hilft, übersteigerte Nervenaktivität wieder in Richtung Gleichgewicht zu bringen. Genau dort, wo bei einer Spastik etwas aus dem Takt geraten ist, setzen pflanzliche Cannabinoide wie THC und CBD an.
CB1- und CB2-Rezeptoren im Nervensystem
Im Kern besteht das Endocannabinoid-System aus zwei Rezeptortypen: CB1 und CB2. Vereinfacht gehört CB1 zum Nervensystem, CB2 eher zum Immunsystem. CB1 ist einer der häufigsten Rezeptoren im Gehirn und findet sich besonders dicht in Basalganglien, Cerebellum, limbischem System und in den Kerngebieten der Schmerzbahn. Auch im Rückenmark, im spinalen Hinterhorn, ist CB1 vertreten. Quellen: Kano, Ohno-Shosaku et al. 2009; Katona und Freund 2008
Wird CB1 aktiviert, hemmt er die Erregbarkeit von Nervenzellen. Er drosselt die Freisetzung wichtiger Botenstoffe wie Glutamat (erregend) und GABA (hemmend), aber auch von Acetylcholin, Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Dieser Mechanismus wird als „retrograde Filterfunktion" beschrieben: Endocannabinoide entstehen bei intensiver Stimulation und wirken zurück auf das vorgeschaltete Neuron, das daraufhin weniger Signal weitergibt. Quellen: Cohen, Weizman et al. 2019; Moreira und Lutz 2008; Katona und Freund 2008
Wie Cannabinoide den Muskeltonus beeinflussen können
Das ECS gilt als wichtiger physiologischer Modulator von Bewegung und Muskeltonus. Unter normalen Bedingungen bremst es Bewegungen und senkt überschießenden Muskeltonus. CB1-Agonisten – dazu zählt auch THC als Partialagonist am CB1-Rezeptor – können daher unwillkürliche Hyperkinesien dämpfen und einen erhöhten Muskeltonus reduzieren. Quellen: Koppel 2015; Pertwee 2008
Ein zentraler Angriffspunkt THC-dominierter Cannabisarzneimittel sind die Basalganglien, die eine besonders hohe CB1-Dichte aufweisen und an der Steuerung der Motorik beteiligt sind. Aus der Klinik gibt es Hinweise, dass medizinische Cannabinoide spastische Symptome bessern können. Metaanalysen zur Spastizität bei Multipler Sklerose und anderen Paraplegien zeichnen allerdings ein gemischtes Bild – die Studienlage dazu folgt im nächsten Abschnitt. Quellen: Da Rovare, Magalhães et al. 2017; Gottschling, Ayonrinde et al. 2020
Bemerkenswert: Die Wirkung der Endocannabinoide folgt einer Art „physiologischer use dependence" – sie greift umso stärker, je weiter ein System aus seinem Gleichgewicht geraten ist. Diese Spezifität trägt zur therapeutischen Breite medizinischer Cannabinoide bei, ersetzt aber keine individuelle ärztliche Einschätzung. Ob und in welcher Form Cannabis bei Spastik infrage kommt, hängt immer von der Grunderkrankung, den Vortherapien und Begleitfaktoren ab.
Cannabisbasierte Arzneimittel bei Spastik: Nabiximols und Co.
In Deutschland stehen bei Spastik im Wesentlichen zwei Wege offen: ein zugelassenes Fertigarzneimittel auf Basis von Nabiximols sowie individuell hergestellte Rezepturen mit Cannabisblüten oder Cannabisextrakten, die seit dem Cannabisgesetz von 2017 verordnungsfähig sind.
Nabiximols als Mundspray bei MS-bedingter Spastik
Nabiximols ist eine standardisierte Kombination aus zwei Cannabis-Dickextrakten – einem THC- und einem CBD-Chemotyp – und wird als Spray in die Mundhöhle gesprüht. Ein Sprühstoß enthält 2,7 mg THC und 2,5 mg CBD. Zugelassen ist das Präparat als Zusatzbehandlung bei mittelschwerer bis schwerer Spastik aufgrund von Multipler Sklerose, wenn andere antispastische Therapien nicht ausreichend wirken und sich in einem Anfangstherapieversuch eine klinisch erhebliche Verbesserung zeigt. Leitlinien zum spastischen Syndrom empfehlen Nabiximols als Add-on bei therapieresistenter MS-Spastik. Quellen: Fessler 2011; Platz 2018
Cannabisblüten und Cannabisextrakte als weitere Optionen
Bei Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung können Ärzt:innen im Rahmen des Cannabisgesetzes auch Cannabisblüten, Cannabisextrakte oder Dronabinol-Zubereitungen verordnen – bei Spastik dann allerdings im Off-Label-Bereich, der in der Regel einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse erfordert. Die BfArM-Begleiterhebung zeigt, dass bis zu 45,5 % der Patient:innen mit Spastik beziehungsweise Multipler Sklerose vor dem Wechsel zu Cannabisblüten zuvor mit Nabiximols behandelt worden waren. Welche Form sinnvoll ist – Spray, Blüten oder Extrakt mit definiertem THC:CBD-Verhältnis – entscheidet die behandelnde Ärzt:in im Einzelfall. Quellen: BfArM-Begleiterhebung 2022
Studienlage: Was die Forschung zu Cannabis bei Spastik zeigt
Die Forschung zu Cannabis bei Spastik konzentriert sich seit Jahren stark auf Multiple Sklerose. Bei anderen Ursachen ist die Datenlage dünner und weniger einheitlich.
Klinische Studien bei MS-Spastik
Für MS-bedingte Spastik liegen mehrere randomisierte, placebokontrollierte Studien vor, vor allem zum THC/CBD-Mundspray Nabiximols und zu oralem THC. In der CAMS-Studie mit über 600 MS-Patient:innen zeigten die Cannabinoid-Arme bei mehr als der Hälfte der Behandelten eine spürbare Symptomverbesserung. Spätere Arbeiten wie Collin et al. 2007 und Novotna et al. 2011 (mit der SAVANT-Folgestudie Markovà et al. 2019) belegen, dass Nabiximols als Add-on bei therapieresistenter MS-Spastik die patientenberichtete Spastik-Stärke senken kann. In der Metaanalyse von Whiting et al. 2015 erreichten rund 35 % der Sativex-Behandelten eine ≥30 %-Verbesserung gegenüber 24 % unter Placebo. Auf diese Evidenzbasis stützen sich die EMA-Zulassung von Nabiximols 2011 sowie die Empfehlung der DGN-Leitlinie zum spastischen Syndrom. Quellen: Zajicek et al. 2003; Whiting et al. 2015; Collin et al. 2007; Novotna et al. 2011; Markovà et al. 2019
Evidenz bei Querschnittlähmung und anderen Indikationen
Für Spastik nach Rückenmarksverletzung (Paraplegie) sind die Daten deutlich knapper. Whiting et al. identifizierten nur drei Studien, von denen keine ausreichend Daten für eine quantitative Auswertung lieferte. NASEM 2017 stuft die Evidenz hier als geringer ein. Bei spastischen Kindern blieb eine Nabiximols-Studie ohne therapeutischen Effekt. Quellen: Whiting et al. 2015; NASEM 2017; Fairhurst et al. 2020
Grenzen der aktuellen Datenlage
Wenige RCTs, kleine Fallzahlen und uneinheitliche Messinstrumente begrenzen die Aussagekraft – die häufig genutzte Ashworth-Skala gilt als wenig sensitiv. Die deutsche BfArM-Begleiterhebung dokumentiert zwar bei über 80 % der Spastik-Patient:innen eine subjektive Besserung, ist aber keine kontrollierte Studie und ersetzt keinen Wirksamkeitsnachweis. Quellen: NASEM 2017; BfArM-Begleiterhebung 2022
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Das sagen Patientinnen und Patienten über Sanvivo
Untersuchte Cannabinoide: THC, CBD und ihr Zusammenspiel
Cannabis enthält über 150 Cannabinoide. In Spastik-Studien stehen vor allem zwei davon im Fokus: THC und CBD – einzeln und in Kombination.
THC: psychoaktiver Hauptwirkstoff
THC (Tetrahydrocannabinol) ist der mengenmäßig größte psychotrope Inhaltsstoff der Cannabispflanze und wirkt als Partialagonist an den körpereigenen CB1- und CB2-Rezeptoren. Klinisch wird beobachtet, dass überwiegend orales THC die Spastizität bei guter Verträglichkeit substanziell bessern und die vorbestehende spasmolytische Medikation reduzieren kann. Quellen: Pertwee 2008; Gottschling, Ayonrinde et al. 2020
CBD: nicht-berauschend, modulierend
CBD (Cannabidiol) wirkt nicht psychotrop. Es hat eine sehr niedrige Affinität zu CB1/CB2 und moduliert stattdessen Serotonin-, TRPV- und PPAR-Rezeptoren. Beschrieben werden anxiolytische, antiinflammatorische und antioxidative Effekte. Quellen: Pertwee 2008; Russo und Guy 2006
Entourage-Effekt von Vollspektrum-Extrakten
Der 1998 von Mechoulam geprägte Begriff beschreibt das Zusammenspiel von THC, CBD, weiteren Cannabinoiden und Terpenen in Vollspektrum-Extrakten. Eine THC:CBD-Kombination im Verhältnis 1:1 schneidet in einer Nutzen-Risiko-Abwägung geringfügig besser ab als reines THC. Die populäre Aussage, CBD unterdrücke die unerwünschten Effekte von THC, ist in dieser plakativen Form allerdings nicht haltbar – aktuelle Studien zeichnen ein differenzierteres Bild. Quellen: Mechoulam, Fride et al. 1998; Nutt, Phillips et al. 2021; Solowij, Broyd et al. 2019
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Rolle der Ärzt:in: Therapie-Wahl und Sicherheit
Eine Cannabis-Therapie bei Spastik ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist eine ärztliche Einzelfall-Entscheidung, die immer auf deine konkrete Situation, deine Vortherapien und deine Begleitmedikation schaut.
Wann kommt Cannabis bei Spastik in Frage?
In der Regel dann, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirken oder schlecht vertragen werden. Für mittelschwere bis schwere Spastik bei Multipler Sklerose ist Nabiximols als Add-on zugelassen, wenn andere antispastische Arzneimittel keine ausreichende Linderung bringen. Erst bei Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung kommen ärztlich verordnete Cannabisblüten oder -extrakte in Betracht. Die Begleiterhebung des BfArM zeigt, dass bis zu 45,5 % der Patient:innen mit Spastik oder MS vor Cannabisblüten zunächst mit Nabiximols behandelt wurden. Quellen: Platz 2018; Schmidt-Wolf und Cremer-Schaeffer 2019
Wechselwirkungen mit Antispastika und anderen Medikamenten
Pharmakokinetische Interaktionen von THC sind meist gering ausgeprägt; klinisch relevanter ist die Verstärkung sedierender Effekte zusammen mit anderen Neuropharmaka. CBD hemmt mehrere CYP-Enzyme (u. a. CYP2C9, CYP2C19, CYP3A4) und kann Spiegel von Wirkstoffen wie Clobazam, Warfarin oder Tacrolimus deutlich erhöhen. Eine vollständige Medikamentenliste ist deshalb für die ärztliche Prüfung entscheidend. Quellen: Stott, White et al. 2013; Franco und Perucca 2019; Leino, Emoto et al. 2019
Quellen
Häufige Fragen zu Cannabis bei Spastik und Muskelverspannungen
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? +
Beim Fertigarzneimittel Nabiximols (Mundspray) ist die Lage einfach: Wird es im zugelassenen Anwendungsgebiet verschrieben – als Zusatzbehandlung bei mittelschwerer bis schwerer Spastik infolge Multipler Sklerose, wenn andere antispastische Therapien nicht ausreichend wirken – übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten ohne gesonderten Antrag. Bei Cannabisblüten, Extrakten oder Dronabinol ist nach § 31 Abs. 6 SGB V vor Therapiebeginn ein Antrag auf Kostenübernahme nötig. Drei Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein: eine schwerwiegende Erkrankung, das Fehlen oder die Nicht-Anwendbarkeit einer Standardtherapie und eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Wirkung. Die Krankenkasse entscheidet innerhalb von drei, mit Einbindung des Medizinischen Dienstes innerhalb von fünf Wochen. Für privat Versicherte gelten die Regelungen nicht – dort lohnt eine individuelle Klärung mit der Versicherung.
Macht Cannabis bei Spastik müde oder benommen? +
Müdigkeit gehört zu den am häufigsten dokumentierten Nebenwirkungen. In der BfArM-Begleiterhebung wurde sie bei rund 15 % aller Patient:innen genannt, unter Nabiximols-Spray sogar bei 18,2 %. Auch Schwindel (etwa 10 %), Schläfrigkeit (6 %) und Aufmerksamkeitsstörungen treten regelmäßig auf. Die Nebenwirkungen sind meist mild und führen selten zum Therapieabbruch. Entscheidend ist das langsame Eindosieren („start low, go slow"): Studien zeigen, dass Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit bei langsamer Dosistitration deutlich seltener auftreten und sich im Therapieverlauf eine gewisse Toleranz entwickelt. Quellen: Cremer-Schaeffer 2019; MacCallum und Russo 2018
Wie schnell wirken cannabisbasierte Arzneimittel? +
Das hängt stark von der Darreichungsform ab. Nach inhalativer Anwendung über einen Vaporisator setzt die Wirkung innerhalb von 1–2 Minuten ein. Bei Nabiximols-Spray sind THC und CBD innerhalb von 15 Minuten im Plasma nachweisbar; das Maximum wird nach 60–120 Minuten erreicht. Orales Dronabinol braucht typischerweise 0,5–4 Stunden bis zur maximalen Plasmakonzentration. Wichtig: Die optimale Dosis und der spürbare therapeutische Effekt stellen sich oft erst nach einer Titrationsphase von zwei Wochen bis mehreren Monaten ein – ein Akut-Medikament im klassischen Sinne ist Cannabis nicht. Quellen: Karschner et al. 2011; GW Pharma Ltd. 2011
Ist eine Cannabistherapie bei einfacher Muskelverspannung sinnvoll? +
Nein – dafür gibt es keine wissenschaftliche Grundlage. Die Studien- und Zulassungslage bezieht sich auf Spastik im neurologischen Sinn, etwa bei Multipler Sklerose, Querschnittlähmung oder infantiler Zerebralparese. Die deutsche Begleiterhebung dokumentiert Patient:innen mit im Median acht Jahren Krankheitsdauer und schweren Grunderkrankungen. Die rechtlichen Hürden spiegeln das wider: Eine Kostenübernahme setzt eine „schwerwiegende Erkrankung" voraus, bei der Standardtherapien nicht mehr greifen. Bei einer einfachen, vorübergehenden Muskelverspannung sind Physiotherapie, Wärme oder etablierte Schmerzmittel die ersten Optionen – ob Cannabis im Einzelfall überhaupt infrage kommt, entscheidet immer die behandelnde Ärzt:in.
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Symptome
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Cannabis bei MS — die wichtigste Indikation für Spastik.
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Cannabisblüten im Livebestand
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Medizinischer Hinweis ›
Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die zitierten Studien beschreiben den Forschungsstand, nicht das individuelle Ansprechen einer einzelnen Patientin oder eines einzelnen Patienten. Eine cannabisbasierte Therapie kommt nur nach individueller ärztlicher Prüfung und Verordnung infrage. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden wende dich an deine Ärztin, deinen Arzt oder an uns in der Apotheke.
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